WEG-Bechluss: Nicht einverstanden!

Ich bin nicht einverstanden! – Oder: wie man wirksam gegen einen WEG-Beschluss vorgeht

 

„Wer dafür ist, hebe bitte die Hand.“

Ja, so oder so ähnlich ist der Sprech bei einer Eigentümerversammlung, wenn über einen Punkt auf der Tagesordnung abgestimmt werden muss.

Jeder, der bereits Eigentümer einer Eigentumswohnung oder Eigentümer einer Gewerbefläche ist, kennt diesen Satz. Natürlich fällt der auch für „Nein“-Stimmen und Enthaltungen.

Und man sollte die Wichtigkeit dieser Abstimmungen nicht unterschätzen, denn sie haben teils große Auswirkungen auf die WEG. Es gibt Standardabstimmungsthemen, wie z.B. Beschluss über die Jahresabrechnung oder den Wirtschaftsplan fürs neue Jahr, aber auch andere Punkte, z.B. Reparaturmaßnahmen.

GEFRA-Geschäftsführerin Frauke Nolting.

Man muss übrigens auch nicht begründen weshalb man wie für welchen Beschluss stimmt, jeder hat da seine eigenen Befindlichkeiten und Gründe, auf die er auch ein Recht hat.

Je nach Regelung in der Teilungserklärung besteht entweder das „Pro-Kopf-Prinzip“ oder die Stimmrechte sind nach Miteigentumsanteilen verteilt.

Aber eine Sache gilt bei allen WEGs. Und dies ist noch einmal mit der WEG-Novellierung von 2020 verschärft worden:

Wer sein Stimmrecht wirksam ausüben will, muss entweder bei der Versammlung zugegen sein, oder er muss sich wirksam gemäß den Bestimmungen des WEG und der Teilungserklärung vertreten lassen. Andernfalls zählt seine Stimme nicht und er hat auch keine Möglichkeit, gefasste Beschlüsse später anzufechten!

Warum hebe ich das so hervor, werden Sie sich vielleicht fragen? Wie ich in dem letzten Text schon erwähnt habe, so erlebt man als Verwalter teils wirklich kuriose Situationen. Manchmal auch höchst Ärgerliche.

Folgende Geschichte fällt in beide Kategorien. An einem späten Freitagnachmittag rief ein Eigentümer bei uns an. Man kann den Ton dieses Eigentümers getrost als „gereizt“ bezeichnen. Er teilte mir mit, dass er die Abrechnung, die wir in der Eigentümerversammlung seiner WEG besprochen und wirksam beschlossen hatten, nicht akzeptiere und drohte mir – aufgrund meiner „Frechheit“ – nicht nur mit persönlicher „Schädigung“, sondern auch mit rechtlichen Schritten gegen unsere Firma.

Unabhängig davon, dass der gute Mann sich wegen Bedrohung strafbar gemacht hat, und so etwas kann auch ein Verwalter zur Anzeige bringen, so sollte er auch einmal das WEG genauer lesen.

Denn tatsächlich war er weder bei der Versammlung anwesend, noch hat er sich per gültiger Vollmacht vertreten lassen, noch hat er in irgendeiner Weise vor der Versammlung schriftlich oder telefonisch einen Einspruch gegen die Abrechnung vorgebracht. Das bedeutet für ihn schlicht: Pech gehabt!

Er muss die Abrechnung akzeptieren und gemäß dieser auch Zahlungen leisten. Tut er das nicht, kann die WEG rechtliche Schritte gegen ihn einleiten.

Ich wünsche Ihnen eine schöne Zeit!

Ihre Frauke Nolting

 

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Der zertifizierte Verwalter

Frauke Nolting zum Thema “Gemeinschaftseigentum, Sondereigentum und Nutzungssonderrecht”

Das GEFRA Wohnflex-Konzept

Kaufabsichtserklärung Beltershausen

Innenvisualisierung des GEFRA Bauprojekts in Beltershausen

Hier kann man sich wohlfühlen! Die Visualisierung eines Balkons der Wohnungen in Beltershausen.

Auch für unser Bauprojekt in Beltershausen ermöglichen wir Ihnen nun die schriftliche Hinterlegung eines Kaufinteresses mit Hilfe eines  Formulars zum Download. Damit können Sie der Absicht, eine der Wohnungen zu erwerben, den entsprechenden Nachdruck mit einer Kaufabsichtserklärung verleihen.

Wir haben dieses Dokument für Sie im geschützten Bereich unserer Homepage hinterlegt. Um den Zugang zu diesem Bereich zu erhalten, ist lediglich eine schnelle, natürlich kostenlose Registrierung notwendig. Übrigens erhalten Sie damit auch Zugang zu den entsprechenden Kurzexposés, die alle wissenswerten Informationen über die einzelnen Wohnungen enthalten.

So funktioniert die Registrierung: Auf unserer Homepage finden Sie unten rechts die Möglichkeit die Registrierung zu starten. Wir fragen Sie lediglich nach ihrer E-Mail-Adresse. Wie genau das weitere Vorgehen dann abläuft, erfahren Sie, wenn sie auf den Schaltknopf Registrierung gedrückt haben. Es ist ganz einfach.

Wenn Sie sich registriert haben, können Sie sich in die Seite einloggen. Sie finden danach in der Hauptmenüleiste den Punkt Exposés. Dort wählen Sie Beltershausen aus und finden direkt die Möglichkeit, das Kaufabsichtsformular herunter zu laden. Nachdem sie das Formular ausgefüllt haben, können Sie es an unsere E-Mail Adresse senden (mail@geframinuslennestadr.com). Sie können es uns auch per Post zusenden oder, wenn Sie mögen, direkt in Lennestadt in der Westfälischen Straße 41 abgeben.

 

 

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Interview mit GEFRA-Geschäftsführerin Frauke Nolting

Beltershausen: Es wurde Licht

Die Hausgessenen von Beltershausen

Kaufabsichtserklärung Fronhausen

Mit der Erteilung der Baugenehmigung ist nun auch möglich, ein Kaufinteresse für eine Wohneinheit zu hinterlegen. Um  der Absicht, eine der Wohnungen zu erwerben, auch schriftlichen Nachdruck zu verleihen, haben wir ein Formular für sie vorbereitet. Sie können eine Kaufabsichtserklärung unterzeichnen. Sie finden dieses Dokument im geschützten Bereich unserer Homepage. Um einen Zugang zu erhalten, der selbstverständlich kostenlos angelegt werden kann, ist lediglich eine kurze Registrierung notwendig.

Und so geht’s: Sie finden unten rechts auf unserer Homepage die Möglichkeit, eine Registrierung zu starten. Dazu hinterlegen Sie bitte eine E-Mail-Adresse. Alles weitere finden Sie, wenn sie auf den Schaltknopf “Registrierung” geklickt haben.

Nach erfolgreicher Registrierung loggen Sie sich bitte in die Seite ein. Nach dem Einloggen erscheint oben im Hauptmenü der Menüpunkt “Exposés”. Wenn Sie dort Fronhausen ausgewählt haben, finden Sie direkt eine Möglichkeit, das Formular für die Kaufabsichtserklärung herunter zu laden. Nachdem Sie das Formular ausgefüllt haben, können Sie es uns an unsere E-Mail-Adresse (mail@gefra-lennestadt.com) senden, oder in einen Briefumschlag stecken und uns zusenden oder es direkt in Lennestadt in der Westfälischen Straße 41 abzugeben.

 

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Die Chronik Fronhausens

Frauke Nolting über das Bauprojekt Fronhausen

Interview mit Claudia Schnabel

Fronhausens Claudia Schnabel ist die einzige Bürgermeisterin im Landkreis. Die zweifache Mutter kann mit Zahlen umgehen, denn während ihrer beruflichen Karriere war sie in führender Position bei einem großen Biotechnologie- bzw. Pharmaunternehmen tätig.  Seit vielen Jahren ist sie auch politisch aktiv. Bereits 2006 wurde sie Gemeindevertreterin und Vorsitzende des Ausschusses für Finanzen und Soziales und war Mitglied der Kindergartenkommission.

Claudia Schnabel vertritt die Initiative Fronhausen und wurde 2015 zur Bürgermeisterin von Fronhausen gewählt. Damit wurde sie mit Beginn des Jahres 2016 die erste Frau im Landkreis auf einem Bürgermeisterposten. 2021 wurde sie erneut gewählt, am 1. Januar 2022 begann ihre zweite Amtszeit. Anlässlich der Erteilung der Baugenehmigung für das GEFRA-Bauprojekt “Vorderster Boden” haben wir mit ihr gesprochen.

 

Claudia Schnabel, Bürgermeisterin von Fronhausen

Claudia Schnabel, Bürgermeisterin von Fronhausen

GEFRA-Webteam: Frau Schnabel, Fronhausen ist eine wunderschöne Ortschaft in einem attraktiven Landkreis. Wie wichtig ist neuer Wohnraum für die Gemeinde?

Claudia Schnabel: Durch unseren Haltepunkt an der Main-Weser-Bahn mit guten Verbindungen ins Rhein-Main-Gebiet und nach Kassel, aber auch aufgrund der vierspurigen B3 mit schnellem Anschluss an das Autobahnnetz ist Fronhausen eine gefragte Wohngemeinde. Wir haben außerdem eine steigende Anzahl an Arbeitsplätzen vor Ort, und möchten den Arbeitnehmern kurze Wege ermöglichen. Leerstand gibt es weder im Kernort, noch in den Ortsteilen, und das Angebot auf dem Wohnungsmarkt ist stark begrenzt.

GEFRA-Webteam: Sie haben sich immer für den Zuzug von Familien und eine zukunftsorientierte Bebauung des Baugebietes „Vorderster Boden“ eingesetzt. Ist die Erteilung der Baugenehmigung auch ein Erfolg für Sie persönlich?

Claudia Schnabel: In unserer Gemeinde fehlen definitiv Wohnungen in allen Größenordnungen. Die im Gebiet „Vorderster Boden“ neu geschaffenen Angebote werden dazu beitragen, einer guten Mischung an Singles, Familien, Jung und Alt in einem neuen Quartier eine Heimat zu bieten. Aber insbesondere die entstehenden barrierefreien Wohnungen werden dazu beitragen, dass auch wieder ein Angebot an „gebrauchten“ Einfamilienhäusern in unserer Gemeinde entsteht, weil die bisherigen Eigentümer bei Bedarf eine altersgerechte Wohnform in der gewohnten Umgebung beziehen können.

GEFRA-Webteam: Was halten Sie von den konkreten Planungen für das Baugebiet, insbesondere von dem als Terrassenhaus angelegten L-Gebäude?

Claudia Schnabel: Oft erlebt man Widerstand gegen innerörtliche Verdichtung aus der unmittelbar betroffenen Nachbarschaft. Dies ist hier nicht der Fall gewesen, denn die geplante Bebauung ist optimal auf die Umgebung abgestimmt. Das Terrassenhaus bildet einen guten Übergang zwischen Gewerbe- und Wohngebiet. Besonders die Planung der Stellplätze unter dem L-Gebäude wertet das Gebiet enorm auf. Statt große Flächen für Parkplätze zu verschwenden, verschwinden die Fahrzeuge unter dem Haus.

GEFRA-Webteam: Vielen Dank für das Gespräch!

 

 

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Fronhausen: Baugenehmigung liegt vor

Die Chronik Fronhausens

Frauke Nolting über das Bauprojekt Fronhausen

Fronhausen: Die Baugenehmigung liegt vor

 

Ansicht von Westen. Im Hintergrund und links das L-Gebäude.

Ansicht von Westen. Im Hintergrund und links das moderne Terrassenhaus.

Ein weiterer Meilenstein ist erreicht: Der Kreisausschuss des Landkreises Marburg Biedenkopf hat die Baugenehmigung für das Terrassenhaus in Fronhausen erteilt. Damit steht einem Baubeginn nichts mehr im Wege.

Als Auflage der Gemeinde Fronhausen ist die von der GEFRA bereits geplante Retentionszisterne zu erbringen. Damit wird Regenwasser gesammelt und zurückgehalten. Das ist nicht nur ein ökologisches Merkmal, weil das gesammelte Regenwasser grundsätzlich Wasser spart. Gleichzeitig sind  Retentionszisternen ein Schutz bei Starkregen, da die überschüssigen Regenmengen gedrosselt an die Kanalisation abgegeben werden und damit das öffentliche Kanalnetz entlasten wird.

Der Start der Bauarbeiten ist geplant für den Beginn des kommenden Jahres. Die Situation am Baumarkt, auf die wir bereits in einigen Newsmeldungen eingegangen sind, wird sich bis dahin vermutlich noch weiter verbessert haben. Das wäre jedenfalls in unserem Interesse, vor allem aber im Interesse unserer Kunden.

Denn wir von der GEFRA wollen unseren Kunden nicht nur die bestmögliche Qualität anbieten, sondern das auch noch zu einem akzeptablen und fairen Preis. Auf dem Weg dahin ist die Erteilung der Baugenehmigung nach der Hessischen Bauordnung (HBO) ein wichtiger Schritt. Wir freuen uns darüber!

Fronhausen Westansicht, Baugebiet der GEFRA

Blick auf den terrassenförmig angelegten Neubau.

Die Grundrisse der einzelnen Wohnungen können Sie sich bereits jetzt auf unserer Seite anschauen. Dazu genügt eine kurze, kostenlose Registrierung. Dann erscheint im Hauptmenü der Punkt “Exposés”, dort finden Sie nicht nur die Grundrisse, sondern auch viele weitere Informationen über den neuen Wohnraum.

 

 

 

 

 

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Die Chronik Fronhausens

Frauke Nolting über das Bauprojekt Fronhausen

Der zertifizierte Verwalter

Der zertifizierte Verwalter

Wussten Sie schon, dass wir über unsere Tochterfirma „Stadtwald GmbH“ auch im Bereich Immobilienverwaltung tätig sind, also WEG- und Mietverwaltung durchführen? Schon vor einigen Jahren haben wir unser Angebot darum erweitert.

Und eines kann ich Ihnen versichern, als Verwalter wird Ihnen nie langweilig, egal, wie gut situiert die Eigentümer und Bewohner Ihrer Anlage sein mögen. Denn auch die haben so einiges auf Lager!

Vor nicht allzu langer Zeit z.B. erhielten wir eine E-Mail von einem Eigentümer, den wir schon länger betreuten. Es handelte sich dabei um eine kleine WEG, weniger als neun Einheiten. Er forderte uns auf, ihm kurzfristig unsere Verwalter-Zertifizierung nachzuweisen.  Wir wiesen ihn dann – zugegeben mit einem leichten Schmunzeln – darauf hin, dass diese Verwalter-Zertifizierung in diesem besonderen Fall nicht notwendig sei und wir Sie ihm daher nicht nachzuweisen brauchen.

Jetzt werden Sie sich wahrscheinlich fragen, wieso? Schließlich ist doch derzeit die Zertifizierung eines Verwalters in aller Munde und die Presse stellt es häufig so dar, als wenn das Zertifikat, das übrigens in reativ kurzer Zeit erworben werden kann, für alle Immobilienverwalter Pflicht wäre. Wieso müssen wir das dann nicht?

Um diese Frage zu klären, sollte man bei den Ursprüngen beginnen. Vor ein paar Jahren war es noch so, dass salopp gesagt jeder, der Langeweile hatte, sich in den Bereichen „Immobilienmakler“ und auch „Immobilienverwalter“ tummeln durfte. Er musste nur nachweisen, dass er keine Straftaten, vor allem im finanziellen und steuerlichen Bereich, begangen hatte und eine Gewerbeerlaubnis vorweisen.

Dass diese Regelung jedoch sehr unglücklich war, stellte sich mit den Jahren dann aber immer mehr heraus. Denn so konnte zwar vielen ein Einstieg in diese Branchen sehr leicht gemacht werden, aber einige von den Quereinsteigern hatten von der Materie wenig bis keine Ahnung. Und so häuften sich die materiellen und immateriellen Schadensfälle, die im Immobilienbereich gern mal in den sechs- oder sogar siebenstelligen Bereich gehen können.

Deswegen hat der Gesetzgeber irgendwann – und das aus gutem Grund – entschieden, dass in beiden Bereichen in Zukunft eine entsprechende Qualifikation ausgewiesen werden muss. Bei der Verwaltung ist das der oben genannte zertifizierte Verwalter.

Im Grunde heißt das, dass der Verwalter einen Lehrgang besucht, bei dem vor allem das Grundwissen zur Verwaltung einer Immobilie Thema ist, darüber eine Prüfung ablegt wird und er dann eine entsprechende Urkunde erhält.

Tatsächlich hat der Gesetzgeber aber auch einige Ausnahmen davon zugelassen.

Bei unserem oben genannten Fall traf witzigerweise gleich mehr als eine Begründung zu.

Denn:

Kleine Verwaltungen (WEGs unter neun Einheiten) müssen nicht zwingend von einem zertifizierten Verwalter verwaltet werden (außer wenn ein Drittel der Eigentümer diesen Nachweis wünscht).

Auf eine Person, die in dem Bereich seit längerem beruflich tätig ist und auch eine Ausbildung im Bereich Immobilien und Verwaltung nachweisen kann, trifft die Pflicht zur Zertifizierung nicht zu.

Geschäftsführerin Frauke Nolting, Immiobilienkauffrau und Immobilienökonomin

Ich selbst bin schon seit mehr als 15 Jahren im Geschäft, außerdem Immobilienkauffrau und darüber hinaus studierte Immobilienökonomin.

Übrigens: Jemand, der sein eigenes Eigentum, also ein Mietshaus oder seine Eigentumswohnung, selbst verwaltet, muss kein solches Zertifikat haben. Nur jene, die fremdes Eigentum verwalten, müssen dieses ggf. nachweisen können, außer in den oben genannten Ausnahmen.

Soviel zum „zertifizierten Verwalter“, aber ich verspreche Ihnen, ich kann Ihnen noch so einige andere amüsante Anekdoten rund um WEG und Vermietung berichten.

Ich wünsche Ihnen eine schöne Zeit!

Ihre Frauke Nolting

 

Dazu passend: Frauke Nolting zum Thema “Gemeinschaftseigentum, Sondereigentum und Nutzungssonderrecht”

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Verkaufsstart in Beltershausen

Innenvisualisierung des GEFRA Bauprojekts in Beltershausen

Hier kann man sich wohlfühlen! Die Visualisierung eines Balkons der Wohnungen in Beltershausen.

Endlich Verkaufsstart! Ab sofort hat der Verkauf der Wohnungen in Beltershausen begonnen! Es geht um insgesamt 13 Wohnungen, die zum Verkauf stehen. Die modernen, hochwertig ausgestatteten Wohneinheiten sind wunderschön gelegen im beschaulichen Beltershausen mit einem großartigen Blick auf die Amöneburg. Alle notwendigen Informationen finden Sie in unseren Kurzexposés, die ab sofort auch die Verkaufspreise für die Wohneinheiten enthalten.

Die Exposés sind – natürlich kostenlos – auf dieser Seite abrufbar, lediglich eine kurze Anmeldung (nur E-Mail und Passwort) ist erforderlich, um den Menüpunkt „Exposés“ zu erhalten und auswählen zu können.

In den Kurzexposés ist alles Wissenswerte über die Wohnungen In Beltershausen enthalten. Der Baustart ist übrigens für das Frühjahr 2023 geplant. Falls Sie Fragen haben oder sich für eine der Wohnungen interessieren, nehmen Sie doch einfach Kontakt zu uns auf. Wir beraten Sie gerne!

 

 

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Interview mit GEFRA-Geschäftsführerin Frauke Nolting

Beltershausen: Es wurde Licht

Die Hausgessenen von Beltershausen

Fronhausen: Die Umwelt schonen und Geld sparen

Wie umweltbewusstes Bauen geht, zeigt die GEFRA in Fronhausen. Weil die Vorteile vielfältig sind, wurden eine ganze Reihe von Maßnahmen getroffen, die einerseits die Umwelt schonen und entlasten, andererseits auch bares Geld sparen werden.

Es beginnt mit den regenerativen Energien aus dem zertifizierten Bio-Kraftwerk der Bio-Energiegenossenschaft Fronhausen. Der Holzhackschnitzel-Heizkessel erzeugt die Energie in einer Biogasanlage und verwertet dafür ausschließlich biologischen Abfall, wie zum Beispiel Hecken- und Baumschnitt oder andere Pflanzenreste. Das schont die Umwelt – und die Höhe der Heizkostenrechnung. Außerdem ermöglicht das Biokraftwerk eine Unabhängigkeit von Erdgas oder Erdöl, die wir uns ja im Moment alle wünschten.

Doch das ist noch lange nicht alles, was sich die GEFRA für das Bauprojekt in Fronhausen ausgedacht hat. Die Dachflächen werden gleich zweifach sinnvoll genutzt.

Zum einen werden dort Photovoltaik-Panels aufgestellt. Dabei handelt es sich um eine Anlage der neuesten Generation, was wichtig ist, um einen optimalen Wirkungsgrad zu erzielen. Der so generierte Strom wird den Wohnungen zur Verfügung gestellt, so dass sich Einsparungen bei den Energiekosten ergeben werden.

Strom treibt heutzutage auch Fahrzeuge an, sogar mit einem guten Wirkungsgrad, weitgehend emissionsfrei und ohne Motorenlärm. Doch oft wird als Argument gegen Elektroautos vorgetragen, dass Bewohner von Mehrfamilienhäusern keine eigenen Ladesäulen erhalten können und die Nutzung von öffentlichen Ladestationen nicht immer gewährleistet ist. Um den Bewohnern der GEFRA-Wohnanlage ein verlässliches und komfortables Aufladen ihrer Elektrofahrzeuge zu ermöglichen, werden wir im Außenbereich etwa zehn Ladesäulen aufstellen, die ausschließlich den Bewohnern der neuen Wohnungen zur Verfügung stehen.

Ansicht von Westen. Im Hintergrund und links das L-Gebäude.

Ansicht von Westen. Im Hintergrund und links das L-Gebäude.

Nun zur zweiten Nutzung der Dachflächen. Die meisten Dächer herkömmlicher Bauobjekte sind mit einem System von Dachrinnen und Abwasserrohren ausgestattet und leiten das Oberflächenwasser direkt in die Kanalisation. Das ist eigentlich zu schade, weil damit Wasser verschwendet wird. Deshalb wird die GEFRA in Fronhausen die großen Flächen der Dächer nutzen und das Wasser in Zisternen sammeln. Diese unterirdischen Wassertanks können große Mengen an Wasser aufnehmen, mit dem dann beispielsweise die Grünanlagen und Gärten bewässert werden können, was den Wasserverbrauch erheblich senken wird.

Ebenfalls als eine umweltbewusste Maßnahme anzusehen sind die „WippBoardBoxen“, die jede Wohnung erhalten wird. Dabei handelt es sich um Briefkästen für Pakete. Vordergründig ist eine „WippBoardBox“ ein Komfortmerkmal, denn damit verpassen die Bewohner nie wieder ein Paket oder Päckchen. Aber von den Vorteilen profitiert jedoch nicht nur der Empfänger, sondern auch die Umwelt: Der Zustelldienst muss nicht erneut eine Zustellung veranlassen, und der Empfänger muss auch nicht zur nächsten Paketstation fahren, um dort sein Päckchen abzuholen. Alles zwar kurze, aber unnötige Wege, die in der Summe eine große Maßnahme sind, um eine weitere Umweltbelastung zu vermeiden.

Und noch etwas: Alle Neubauten der GEFRA sind darüber hinaus grundsätzlich barrierefrei. Die Fenster und Wände sind optimal gedämmt, um vor Lärm und Umweltgeräuschen (auch aus der Nachbarwohnung) geschützt zu sein, und um zu allen Jahreszeiten leichter angenehme Temperaturen zu gewährleisten. Und natürlich auch, um damit den Geldbeutel zu entlasten, denn eine gut gedämmte Wohnung kann eine Menge Energiekosten einsparen.

So geht umweltbewusstes Bauen heute.

 

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Frauke Nolting über das Bauprojekt Fronhausen

Beltershausen: Es wurde Licht

Die Bagger haben ganze Arbeit geleistet. Auf dem Grundstück für das GEFRA-Bauprojekt in Beltershausen wurde die alte Scheune komplett abgerissen, um Platz zu machen für die 13 neuen Wohnungen.

Abbruch der Scheune in Beltershausen

Hier stand die Scheune, die nun abgerissen wurde.

Die Verschattung durch das alte Gebäude, auch auf den angrenzenden Grundstücken, ist nun verschwunden. Durch die aufgelockerte Bebauung wird sie auch in Zukunft erheblich geringer ausfallen.

Nach dem Abriss ist nun deutlicher die wahre Größe des Grundstücks zu erkennen. Wenn Sie sich eine genauere Vorstellung insbesondere von den neuen Wohnungen machen möchten, schauen Sie doch mal in die einzelnen Exposés.

Abbruch der Scheune in Beltershausen

Nach dem Abbruch wird der Bauschutt abtrasportiertz.

Diese sind kostenlos auf dieser Seite abrufbar, lediglich eine kurze Anmeldung (E-Mail, Passwort) ist erforderlich, um den Menüpunkt „Exposés“ zu erhalten und auswählen zu können.

In den Kurzexposés ist alles Wissenswerte über die Wohnungen In Beltershausen enthalten. Falls Sie darüber hinaus gehende Fragen haben oder sich für eine der Wohnungen interessieren, nehmen Sie doch einfach Kontakt zu uns auf. Wir helfen Ihnen gerne weiter!

 

 

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Frauke Nolting im Interview

Frage: Hallo Frau Nolting, wie stehen die Dinge zurzeit bei den beiden GEFRA-Bauprojekten Fronhausen und Beltershausen?

Frauke Nolting: Wir können noch kein genaues Datum benennen, zu dem die Errichtung des Rohbaus startet. Grund dafür ist die derzeitige Situation am Baumarkt und am Finanzierungsmarkt.

Frage: Wie würden Sie die Situation beschreiben?

Frauke Nolting: Die Situation ist durchaus chaotisch. Manchmal scheint sie sogar etwas festgefahren zu sein. Die Handwerker geben momentan zwar Angebote heraus, aber immer mit dem Zusatz, dass die Preise zum einen nur über einen kurzen Zeitraum haltbar sind, und zum zweiten, dass  jederzeit Preisaufschläge hinzukommen können. Dies wird häufig als Preisgleitklausel im Vertrag verankert, ist aber für die Kalkulation eines Neubaus nicht akzeptabel.
Am Finanzmarkt sind die Zinsen in die Höhe geschossen, und die Banken haben aufgrund von Auflagen von der Bafin (Anm.: Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht) massiv die Anforderungen an Neukredite erhöht. Das macht vor allem für die Kunden nicht immer einfach, eine Finanzierung zu erhalten.

Frage: Ist es denn möglich, auch als Bauträger eine Preisgleitklausel in die Verträge zu schreiben?

Frauke Nolting: Nein, als Bauunternehmen dürfen Sie das einbauen, als Bauträger jedoch nicht. Hier möchte der Gesetzgeber, dass der Käufer sich auf den einmal zugesagten Preis verlassen kann. Verschiedene Gerichte haben hierzu bereits Urteile gefällt und das Risiko dem Bauträger zugeschlagen.

Frage: Glauben Sie, dass sich die Zinsen am Finanzmarkt wieder beruhigen werden?

Frauke Nolting: Ich persönlich glaube, dass sich die Situation auf jeden Fall wieder beruhigen wird. Mit dieser Meinung stehe ich nicht allein da, auch viele Bänker oder Bauunternehmer, mit denen ich in Kontakt bin, erwarten, dass der Markt sich wieder normalisiert. Das hat auch damit zu tun, dass zunächst einmal viele Bauprojekte gestoppt worden sind. Wie genau sich jedoch die Zinsen in den kommenden 10-15 Jahren entwickeln werden, kann vermutlich niemand vorhersagen. Im Moment deutet zumindest nichts mehr drauf hin, dass es nochmal einen extremen Zinssprung geben wird. Im Gegenteil, bei einigen Banken sind die Zinsen im Moment schon wieder leicht rückläufig bzw. stagnieren.

Frage: Sind denn die Bauprojekte in Fronhausen und Beltershausen in irgendeiner Weise gefährdet?

Frauke Nolting: Nein, die beiden Projekte werden in jedem Fall umgesetzt. Ein Baustart bei der derzeitigen, chaotischen Lage wäre aber weder für uns, noch für unsere Kunden vorteilhaft, es würde nur zu gravierenden Problemen kommen. Ich könnte mir gut vorstellen, dass mit dem Bau zu Anfang des kommenden Jahres begonnen wird.

 

 

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