Steigende Gas- und Ölpreise? Für unsere Objekte in Fronhausen und Beltershausen kein Problem.

Energie ist heutzutage ein wichtiges Thema. Wer umweltbewusst denkt, will wissen, wo diese Energie herkommt. Und natürlich nicht zuletzt, wieviel sie kostet.

Ökoenergie ist gut für die Umwelt! Für die ca. 70 Neubauwohnungen in Fronhausen greifen wir auf die regenerative Energie eines zertifizierten Biokraftwerks zurück. Die Bioenergiegenossenschaft Fronhausen erzeugt die Energie mit einer Biogasanlage und einem sogenannten Holzhackschnitzel-Heizkessel. Dieser verwendet ausschließlich biologischen Abfall wie zum Beispiel Hecken- und Baumschnitt oder andere Pflanzenreste.

Dieses Konzept fand vor einigen Jahre ein englischer Earl so interessant, dass er einige Mitarbeiter nach Fronhausen entsandte, um zu prüfen, ob sein Landsitz ähnlich ökologisch mit Wärme versorgt werden könnte – quasi von Fronhausen in die Welt.

Neben der Unabhängigkeit von Erdgas oder Erdöl ist ein weiterer Vorteil, dass die Nahwärme über ein Leitungssystem direkt in die Wohnungen gelangt, so dass keine zusätzliche aufwendige Heiztechnik, welcher Art auch immer, notwendig sein wird, ein einfacher Wärmetauscher genügt.

Diese Unabhängigkeit genießen auch die zukünftigen Bewohner unseres Bauprojekts in Beltershausen. Dort entstehen überwiegend Neubau-Wohnungen, aber auch in bereits bestehenden Häusern werden Wohnungen im Neubaustandard erstellt. Hier haben wir eine ökologische Pelletheizung geplant, die alle Wohnungen zentral mit Wärme versorgen wird. Für das Pelletlager und die entsprechende Heizung werden wir einen bereits bestehenden, massiven Keller nutzen. Dieser befindet sich auf dem Grundstück der insgesamt vier Häuser und bedeutet eine praktische und nicht zuletzt kostengünstige Lösung, alle Wohnungen in den vier Häusern mit Ökoenergie zu heizen. Denn Pellets sind im Vergleich zu Heizöl derzeit etwa 30 % günstiger, vor allem aber gibt es in Deutschland genug Holz, selbst bei eventuellen Preissteigerungen werden wir unter dem Preis von fossilen Energieträgern (Erdöl, Erdgas) bleiben und sind nicht von ausländischen Quellen abhängig. Der Heizwert von 2 kg Holz Pellets entspricht in etwa dem von 1 l Heizöl.

Der Begriff „Pellet“ kommt übrigens aus dem englischen und bedeutet „Bällchen“. Pellets haben die Form einer kleinen Kugel oder eines Zylinders. Holzpellets werden in der Regel aus Sägerestholz (Sägespänen) und aus anderen Holzabfällen hergestellt, aber auch aus Waldholz gewonnen. Sie können auch aus anderen biogenen Abfällen bestehen, aus Torf, aus Halmen, aus Stroh oder sogar aus Olivenkernen. Durch eine Verdichtung des Materials entstehen die typischen Presslinge, die durch die Komprimierung eine höhere Wirksamkeit und eine wichtige Staubfreiheit erreichen. Noch gravierender sind die Vorteile des geringeren Lager- und Transportaufwandes. Und nicht zuletzt lässt sich durch die gleichmäßige Komprimierung eine bessere Dosierung erzielen.

Die gleichmäßig dosierte Zuführung der Pellets erfordert einen Stromanschluss. Um auch bei einem Stromausfall die Anlage weiter betreiben zu können, wird ein großzügig dimensioniertes, dieselbetriebenes Notstromaggregat aufgestellt. Dieses kann im Notfall nicht nur die Versorgung der Wohneinheiten mit Wärme sicherstellen, sondern auch die gesamte elektrische Versorgung der Wohnungen für mindestens eine Woche gewährleisten.