Nachlese – Abschluss eines Bauprojekts

Nachlese? … Wir wissen nicht, wie es Ihnen geht, wenn Sie ein Projekt, für das Sie lange geplant und gearbeitet haben, abgeschlossen haben. Besonders, wenn es sich wie in diesem Fall um ein nicht ganz kleines Bauvorhaben an einem sehr exponierten und prägenden Standort handelt. Sicher, es gibt größere Objekte, aber dieses hat uns aufgrund seiner Bedeutung für den gesamten Stadtteil, auch für die Weiterentwicklung Stadtwalds, doch einigermaßen gefordert. Wenn so etwas dann fertig abgeschlossen ist, beschäftigt es einen dann – auch nach einem prächtigen Einweihungsfest, s. Fotos – einfach weiter. Das kann man nicht einfach abstellen, und so macht man eine

Nachlese

Eine Methode einer solchen Nachlese ist, ex post das ganze Geschehen noch einmal gedanklich ablaufen zu lassen, zu sehen, wie ist es gelaufen, was ist abgelaufen, wo ist man vom Plan abgewichen. Ganz wesentlich und wichtig für zukünftige Projekte ist die Beantwortung der Frage: Ist das gesteckte Ziel im Großen und Ganzen erreicht worden?

Gehen wir es Punkt für Punkt durch.

Ein Ziel war, mit dem Wohn- und Geschäftshaus ein wesentliches Manko des von den Bewohnern ansonsten sehr geschätzten Stadtteils Stadtwald zu beheben: Die fehlende Nahversorgung. Also haben wir mit der in Marburg bestens bekannten TEGUT- Kette Kontakt aufgenommen, die Lebenshilfe e. V. mit ins Boot genommen, verhandelt und geplant. Das Ergebnis kann sich sehen lassen, alle Beteiligten sind vollauf zufrieden.

Beim Ziel Wohnungsbau wiederum wurden unsere Erwartungen nicht nur erfüllt, sondern wir waren überrascht und erfreut über die Resonanz, die unser GEFRA- Wohn- Flex- Konzept erzeugte. Fakt ist: Wir hatten auch nicht ansatzweise irgendwelche Mühe, unsere Wohnungen zu vermieten, innerhalb von drei Wochen, pünktlich zum 1. Oktober waren alle Appartements belegt. Das Erfolgsrezept: Kleine Wohngemeinschaften mit Gemeinschaftsküche, aber separaten, hellen, abgeschlossenen Wohnräumen nach modernstem Stand, Fußbodenheizung, Glasfasernetz, jeweils eigene Nasszelle inbegriffen. Ein Volltreffer, zeitweise hatten wir Listen abzuarbeiten. Eine Eins plus, mindestens.

Ganz nebenbei haben wir auch einige Wohnungen an Kapitalanleger verkauft, obwohl wir das anfangs gar nicht vorhatten, es rechnete sich sehr kommod. Aber wir haben die Gelegenheiten mitgenommen, wie man so schön sagt. Zur großen Freude unserer Kapitalanleger, die hier Renditen vor Steuern von mehr als vier Prozent erzielen, die Erwerbsnebenkosten schon mitgerechnet. Das muss man heutzutage erstmal finden. Festgeldanlagen und Staatsanleihen jedenfalls sind da mehr als abgeschlagen, wie jeder weiß. Da muss man seit einiger Zeit schon dafür zahlen, dass man sein Geld unterbringen darf. Die Mietverträge haben wir praktischerweise gleich mitgeliefert, gratis in diesem Fall.

Alles in allem also kann sich unsere Mannschaft sehr entspannt sagen: „Das war ganz ordentlich, Mühe und Sorgfalt haben sich gelohnt; übertragen wir die Erfahrungen auf unsere Folgeobjekte.“

Daran arbeiten wir. Im Interesse des Stadtteils, der Käufer und der Mieter.

Ihre GEFRA GmbH